AWO - Psychologie  
home | AWO-Psychologie | case studies | Einsatzmöglichkeiten | Das Team | Literatur | Kontakt | Dr. Kurt Seipel

 

case studies

Raucherentwöhnung

In einem großen Industrieunternehmen mit ca. 1.500 Rauchern wurde eine Kampagne durchgeführt, damit die Raucher dasselbe einstellen. Durch verschiedenste Methoden wurden ca. 300 Raucher länger als ein Jahr abstinent.

Arbeitnehmerschutz hat in dem betroffenen Unternehmen Tradition – die Sorge um die gesundheitlichen Risiken und Belastungen der Mitarbeiter ebenfalls.

Erfolgreich war das Projekt deswegen, weil

  • im interdisziplinären Team entsprechend fundiert gearbeitet wurde (Betriebsarzt, Personalleiter, Lungenfacharzt, Psychologe),
  • dem Projekt von der Geschäftsleitung ein entsprechender Stellenwert eingeräumt wurde (aufgrund der kurz-, mittel- und langfristigen Kostenaufwendungen und -optimierungen) und
  • weil psychologische mit medizinische, psychologische und betriebswirtschaftliche Erkenntnisse verbunden wurden.

Kriseninterventionen bei Mitarbeitern in Belastungssituationen

Die Lawinenunglücke von Galtür und Valdzur machten nicht nur bei den von Todesfällen und Verletzten betroffenen Familien Kriseninterventionen notwendig, sondern auch bei Mitarbeitern von Bergbahnen, Bergrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz und den Beherbergungsbetrieben.

Für Mitarbeiter wurden Lehrgänge durchgeführt, die einmal „Normalität“ zum Inhalt hatten und ihnen zum Zweiten halfen, posttraumatische Stresssymptome abzubauen.
Zu diesem Zweck waren interdisziplinäre Teams (Psychologen, Betriebswirte, Ärzte) 14 Tage vor Ort, führten gruppendynamische Trainings durch, entwickelten Zukunftsszenarien für Beteiligten etc.

Zentrales Ziel war für die Betroffenen/Beteiligten jeweils das Wiedergewinnen von Handlungsoptionen, was deutlich die Stressbelastung der Mitarbeiter reduzierte.

Niederschwellige Einrichtungen für Mitarbeiter nach Unternehmenskäufen, -verkäufen und -fusionen

Die großen Fusionen der letzten Jahre, aber auch Zusammenschlüsse im KMU-Bereich, sind für Mitarbeiter stark belastend. Das liegt meist an der z.T. dilettantischen Vorgehensweise der Verantwortlichen.

In solchen Situationen reichen die herkömmlichen Anlaufstellen für die Mitarbeiter (Betriebs-Arzt, Betriebsrat, niedergelassene Ärzte) nicht aus, weil von den betroffenen Mitarbeitern u.a. Interessenkonflikte vermutet werden.

Im konkreten Fall wurde nach einer Fusion eine hohe Suizidrate festgestellt (3 von 1.500 MA) und in Zusammenarbeit mit Betriebsarzt und Betriebsrat eine niederschwellige Hotline für Mitarbeiter in Problemsituationen geschaffen: Nach entsprechender Schulung der Mitarbeiter wurde eine Rot-Kreuz-Stelle, die 24 Stunden besetzt ist, mit den Aufgaben der Krisenintervention für dieses Unternehmen betraut.

Die Inanspruchnahme durch die Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens ist erfreulich hoch – sofern man das so sagen kann.

Stressbewältigung bei Betriebsräten und Sicherheitsvertrauenspersonen

Durch mehrere Seminarreihen zum Thema wurden den Betriebsräten Techniken zur Stressbewältigung vermittelt.

Durch Follow-up-Veranstaltungen konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden:
Die Anzahl und Intensität der Belastungssituationen ist deutlich gesunken, das subjektive Empfinden der BR im Hinblick auf Steuerung und Einflussnahme wurde deutlich verbessert.

Das interdisziplinäre Team (Psychologe, Arzt) ermöglichte für die Teilnehmer ein authentisches, persönlichkeits- und situationsbezogenes Lernprogramm zur Reduktion von Stress und Belastung.


 

 


Seitenanfang
AWO-Psychologie Dr. Kurt G. Seipel •  •  sitemapsuchen
Web hosted by KoCheck Communications, last update: 10.04.2007